Schmetterlinge in und um Altenbeken

 

Kleine Füchse

Schmetterlinge „Kleine Füchse“ auf dem Lülfenschnacken 

 

Zitronenfalter, Gonepteryx rhamni

Der Zitronenfalter ist natürlich gelb und besitzt je einen Punkt auf den beiden Vorder- und Hinterflügeln. Er überwintert hier als Falter, ist somit schon im zeitigen Frühjahr zu sehen und erreicht für Schmetterlinge das hohe Alter von 9 Monaten.

 

Zitronenfalter, Gonepteryx rhamni, auf einer Distel

 

Weißklee oder Hufeisenklee-Gelbling, Colias hyale bzw. Colias alfacariensis

Der Weißklee- und der Hufeisenklee-Gelbling sind sich sehr ähnlich und nah verwandt. Sie sind nur bei mikroskopischer Betrachtung der Fortpflanzungsorgane zu unterscheiden. Der Hufeisen-Gelbling wird wegen seiner goldgelben Färbung und der beiden Ringe auf der Unterseite der Hinterflügel auch „Goldene Acht“ genannt.

 

Weißklee oder Hufeisenklee-Gelbling, Colias hyale bzw. Colias alfacariensis

 

Großer Kohl-Weißling, pieris brassicae

Ein Weibchen mit schwarzem Punkt.

 

Kohlweißling auf Kleiner Karde

Der längliche Schimmer auf dem Foto oben ist ein im Gegenlicht schwirrender Spinnenfaden.

 

Raps-Weißling oder Grünader-Weißling, pieris napi

 

Aurorafalter, Anthocharis cardamines

 

Aurorafalter, Anthocharis cardamines

 

Tagpfauenauge, Inachis io

unscheinbar schwarz die Flügelunterseite, mit großen Augen die farbige Oberseite.

Tagpfauenauge, Inachis io

 

Admiral, Vanessa atalanta

Oben auf Gemeinem Dost (Origanum vulgare), unten mit getarnter Flügelunterseite, Baumsaft trinkend.

 

Admiral, Vanessa atalanta

 

Kleiner Fuchs, Aglais urticae

Oben auf Ackerwitwenblume (Knautia arvensis), im nächstem Bild auf Dost (Origanum vulgare).

 

Kleiner Fuchs, Aglais urticae

 

Distelfalter, Cynthia cardui

Oben auf einer Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea), im nächsten Bild auf dem Schmetterlingsflieder (Buddleja).
Der Distelfalter fliegt zum Winter bis nach Nordafrika!

 

Distelfalter, Cynthia cardui

 

C-Falter, Polygonia c-album

Nimmt Mineralien auch aus tierischem Kot auf. Man erkennt ihn insbesondere an dem weißen „C“ auf der Flügelunterseite.

 

C-Falter, Polygonia c-album

 

Kaisermantel, Argynnis paphia

oben mit einem Tagpfauenauge auf Dost, im nächsten Bild ein weibliches Exemplar auf einer Distel.

 

Kaisermantel, Argynnis paphia

 

Landkärtchen, Araschnia levana

Oben ein Exemplar der ersten jährlichen Generation im Frühling und im nächsten Bild ein Exemplar der zweiten Generation im Sommer

 

Landkärtchen, Araschnia levana

 

Landkärtchen der zweiten Generation

 

Landkärtchen der zweiten Generation

 

Schachbrett, Melanargia galathea

Die Oberseite erinnert an ein Schachbrett, auf dem nächsten Bild ist die Flügelunterseite zu sehen, auf einer violetten Witwenblume

 

Schachbrett, Melanargia galathea

 

Waldbrettspiel, Pararge aegeria

Dieser Falter bevorzugt halbschattige Wälder wie am Lilienhagen.

 

Waldbrettspiel, Pararge aegeria

 

Schornsteinfeger, Aphantopus hyperantus

Er besitzt drei Augenflecken auf den Vorderflügeln und fünf auf der Hinterflügeln. Diese Flecken sind auf der Unterseite der Flügel deutlich sichtbar. Auf den Fotos werden ein bzw. zwei Vorderflecken von den Hinterflügeln verdeckt. Auf dem oberen Bild auf Kleiner Karde am Hexenplatz.

 

Schornsteinfeger, Aphantopus hyperantus

 

Ochsenauge oder Wiesenvögelchen?

 

Ochsenauge oder Wiesenvögelchen?

 

Großer Schillerfalter, Apatura iris

Dieser Schmetterling lebt in Mischwäldern und auch in Fichtenforsten wie am oberen Mittelweg. Die dunkelbraune Farbe wandelt sich beim Männchen nur bei bestimmtem Lichteinfall in ein prächtig schimmerndes Blau. Dieser Falter lebt eher von Mineralien aus feuchter Erde, Exkrementen und Kadavern.

 

Großer Schillerfalter, Apatura iris

 

Kleiner Eisvogel, Limenitis camilla

Auch dieser Falter lebt im Wald von Kot und Baumwunden. Dieses am Lilienhagen fotografierte Exemplar ist „abgeflogen“, das heißt, er ist  älter, die Farben sind verblasst, die Flügel ausgefranst.

 

Schwalbenschwanz, Papilio machaon

Dieser im Raum Altenbeken eher seltene, prächtige Falter wurde auf Blumenwiesen in den Sieben Gründen fotografiert.

 

Schwalbenschwanz, Papilio machaon

 

Bläulinge

Auf Grund ihrer relativ geringen Größe (Spannweite 25 bis 30 mm) werden Bläulinge leicht übersehen oder nicht beachtet, obwohl es in Deutschland ca. 50 Arten gibt. Wenn man genau hinsieht, entdeckt man, dass Bläulinge oft leuchtend blaue Flügeloberseiten und durchaus farbenprächtige Unterseiten besitzen. Die große Artenvielfalt der Bläulinge erschwert ihre Bestimmung, insbesondere für Laien, so dass die genannten Bezeichnungen mit Vorsicht zu genießen sind.

 

Faulbaumbläuling, Celastrina argiolus

Der Falter besitzt hellblaue Flügel, deren Unterseiten weißlich-blau und mit schwarzen Flecken gezeichnet sind. Man findet ihn an sonnenbeschienenen Weg-, Wald- und Lichtungsrändern.
Dieses Exemplar wurde im Jahre 2014 im Driburger Grund fotografiert.

 

Hauhechel-Bläuling, Polyommatus icarus

Ein Männchen mit der Flügeloberseite.

 

Hauhechel-Bläuling, Polyommatus icarus

Ein Männchen mit der Flügelunterseite.

 

Das weibliche Tier des Hauhechelbläulings (?) mit brauner Flügeloberseite

Männchen und Weibchen des Hauhechel-Bläulings tragen auf der Unterseite der Flügel kleine schwarze, weiß umrandete Punkte. An den hinteren Flügelrändern besitzt er orange gefärbte Flecken. Männchen und Weibchen unterscheiden sich vor allem durch die Flügeloberseite.

 

Kronwicken-Bläuling, plebejus argyrognomon?

Das Weibchen ähnelt dem Sonnenröschen-Bläuling, besitzt jedoch einen Blauschimmer auf den vorderen Oberflügeln. Diese Art soll eher im wärmeren Süddeutschland vorkommen.

 

Kronwicken-Bläuling, plebejus argyrognomon?

 

Kleiner (?) Sonnenröschen-Bläuling, (Aricia agestis)

Dieser Falter wird auch Dunkelbrauner Bläuling oder Heidenwiesenbräunling genannt. Er ist kaum vom großen Sonnenröschen-Bläuling zu unterscheiden. Das Foto oben zeigt die Flügeloberseiten eines Weibchens.

 

Nachfolgend weitere Fotos von Bläulingen:

 

 

 

 

Dukatenfalter

 

 

 

Zum Schluss noch ein Nachtfalter. Die Raupe des Mittleren Weinschwärmers frisst gern Fuchsien. Sie sieht etwas furchterregend aus und kann beißen.

 

Raupe des Mittleren Weinschwärmers

 

Raupe des Mittleren Weinschwärmers

 

Mittlerer Weinschwärmer